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Ausflugsempfehlungen

Lübecker Stadttheater

Seit 1990 ist es in der Hüxstr. 115, mitten in der Lübecker Altstadt zu finden. Das Theatergebäude liegt in einem malerischen Hinterhof und wurde um 1900 als Freikirche gebaut. Der Theaterraum mit 116 Sitzplätzen ist mit modernster Technik und allem Komfort ausgestattet.

 

Sie machen "Theater der Nähe", d.h. Theater nah am Zuschauer (im doppelten Sinn), nah an der (unserer) Zeit, nah am Leben(sgefühl) und hautnah an uns. Die Stücke, die Sie spielen und meistenteils selber schreiben, handeln von uns und unserer Welt, also vom ganz normalen Wahnsinn (auch 'condition humaine' genannt), sie handeln von Menschen am falschen Ort im richtigen Leben, die nach Lösungen suchen und nur Fragen ernten. Das ist absurd, komisch und tragisch und ist alles auf einmal.

 

Sehenswürdigkeiten

Buddenbrookhaus

"Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum"

Das Buddenbrookhaus (Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum) in Lübeck ist seit 1989 eine Gedenkstätte in Trägerschaft der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck. Es beherbergt den Förderverein Buddenbrookhaus, die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft, die Heinrich Mann-Gesellschaft und die Erich-Mühsam-Gesellschaft.

 

Seit Juni 2000 hat das Haus zwei neue Dauerausstellungen: „Die Manns – eine Schriftstellerfamilie“ und „Die ‚Buddenbrooks’ – ein Jahrhundertroman“. Das Buddenbrookhaus als Gedenkstätte veranstaltet Kolloquien, Lehrerfortbildungen, Tagungen der Mann-Gesellschaften, Lesungen, Vorträge und Führungen.

 

Außerdem befindet sich im Gebäude im Erdgeschoss ein Museumsshop, in dem man alle literarischen Werke und andere Produkte zur Familie Mann erhalten kann, sowie verschiedenen Artikel zum Thema Lübeck, attraktive Geschenke oder interessante Bücher aus anderen Themenbereichen. Hier liegt auch ein Gästebuch aus, in dem man seinen eigenen Kommentar zum Buddenbrookhaus hinterlassen oder die Eindrücke anderer Besucher nachlesen kann.

 

Das Günter Grass-Haus

"Forum für Literatur und bildende Kunst"

Das Günter-Grass-Haus ist ein Gebäude in der Lübecker Altstadt, das dem literarischen, malerischen und plastischen Schaffen des bei Lübeck lebenden deutschen Literaturnobelpreisträgers Günter Grass gewidmet ist. Träger der Gedenkstätte ist die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck. Eröffnet wurde es im Oktober 2002.

Das sanierte Altstadthaus in der Glockengießerstraße befindet sich unterhalb der Katharinenkirche.

 

Über die rückwärtigen Gärten besteht eine Verbindung mit der Außenstelle der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in der Königstraße, dem 2007 eröffneten Willy-Brandt-Haus Lübeck. Die Verbindung wurde als Skulpturengarten mit einem Stück der Berliner Mauer gestaltet. Günter Grass befürwortet eine rückwärtige Verbindung mit den Bürgergärten östlich der Königstraße bis zum Heiligen-Geist-Hospital.

 

Das Grass-Haus versteht sich als Ausstellungs- und Forschungsstätte über künstlerische Mehrfachbegabungen und mediale Grenzüberschreitungen. Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zu diesen Themen schmücken das Programm, sowie die stattfindenden Sonder- und Dauerausstellungen.

 

Willy-Brandt-Haus

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck ist ein Museum und eine Gedenkstätte für den früheren deutschen SPD-Politiker, Bundeskanzler und Friedennobelpreisträger Willy Brandt.

Das Gebäude, eine Außenstelle der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung mit Sitz in Berlin, ist außerdem Sitz des Amts für Denkmalschutz der Hansestadt Lübeck in Schleswig-Holstein. Es ist nach dem Buddenbrookhaus, das an den in Lübeck geborenen Literaturnobelpreisträger Thomas Mann, seinen Bruder Heinrich Mann und die weiteren Mitglieder der Familie Mann erinnert, dem Günter-Grass-Haus, das dem Literaturnobelpreisträger, Maler und Bildhauer Günter Grass gewidmet ist, die dritte Einrichtung, die in der Drei-Nobelpreisträger-Stadt eröffnet wurde. Willy Brandt wurde nicht in dem Gebäude in der Lübecker Innenstadt, sondern im Stadtteil St. Lorenz geboren.

 

Die Ausstellung im Erdgeschoss umfasst räumlich gegliedert Abschnitte im Leben von Willy Brandt. Ein Raum zeigt die Jugend und Kindheit Brandts in Lübeck, es folgen Widerstand und Exil, die Berliner Zeit und Regierungsjahre. Ein kleinerer Ausstellungraum zeigt Wahlkampfplakate. Willy Brandts "Globalem Engagement" ist ein weiterer größerer Raum der Ausstellung gewidmet. Im Eingangsbereich findet sich in einer Nische eine farbige Skulptur, deren Original überlebensgroß in der SPD-Parteizentrale, dem Willy-Brandt-Haus in Berlin, zu sehen ist. Das Werk des Bildhauers Rainer Fetting ist die Leihgabe eines Lübecker Kunsthändlers und seiner Frau. Der Innenhof des langgestreckten Gebäudes stellt ein Stück der Berliner Mauer aus, außerdem Fotos aus dem privaten Leben Willy Brandts. Die Rückseite des Gebäudes ermöglicht den Zugang zum Günter-Grass-Haus an der Glockengießerstraße.

 

Museum Holstentor

"Die Macht des Handels"

Das Holstentor („Holstein-Tor“) ist ein Stadttor, das die Innenstadt der Hansestadt Lübeck nach Westen begrenzt. Wegen seines hohen Bekanntheitsgrades gilt es heute als Wahrzeichen der Stadt. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der Befestigungsanlagen der Lübecker Stadtbefestigung. Es ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks.

 

Die neu konzipierte Ausstellung im Inneren des Holstentores zeigt zum Thema "Macht des Handels" sieben interessante Themenräume, bei denen verschiedene Installationen das aktive Handeln des Besuchers erfordern und interessante Entdeckungen und Überraschungen bereit halten. Dem Wirken des Lübecker Fernhandelskaufmannes sind die Räume im Holstentor gewidmet. Er prägte die Stadt seit dem Mittelalter in wirtschaftlicher, politischer, kultureller und architektonischer Hinsicht. Lübecks Position im Zentrum der nordeuropäischen Handelswege machte die Stadt zur Königin der Hanse. Der Besucher erlebt Lübeck als Fernhandelsmarkt, er kann die verschiedenen Warten, die über Lübeck verhandelt wurden, nicht nur anschauen, sondern auch fühlen und riechen.

 

Museum Behnhaus/Drägerhaus

Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne

Das Museum Behnhaus des Lübecker Museums für Kunst- und Kulturgeschichte steht in der Stadt für die bürgerliche Wohnkultur von Rokoko, Klassizismus und Biedermeier wie für die Malerei der Nazarener und den deutschen Impressionismus und Expressionismus.

 

Dieser Sammlungsschwerpunkt kreist um den in Lübeck geborenen Friedrich Overbeck und seinen Freundeskreis. Er beruht auf einer großzügigen Schenkung der Charlotte Overbeck, die 1914 den künstlerischen Nachlass Overbecks der Hansestadt schenkte. Eines der in Lübeck gezeigten Hauptwerke Overbecks, Die Beweinung Christi, hängt allerdings in der Marienkirche.

 

Die deutsche Romantik ist mit Caspar David Friedrich, Carl Blechen und Carl Gustav Carus repräsentativ vertreten.

 

Der in Lübeck geborene Gotthardt Kuehl gehört zu den frühen deutschen Impressionisten. Er behielt Zeit seines Lebens auch als Professor an der Kunstakademie in Dresden einen Bezug zu seiner Heimatstadt, die er nebst Travemünde häufiger besuchte. Die Themen der auf diesen Reisen entstandenen Bilder sind also für ein Lübecker Kunstmuseum naheliegendes Sammlungsinteresse. Die Entwicklung Kuehls spiegelt sich in der Ausstellung wider und wird im Vergleich zu den gezeigten Bildern von Max Liebermann, Lovis Corinth, Maria Slavona, Ulrich Hübner und Max Slevogt verdeutlicht.

 

Aufgrund der Beziehung Edvard Munchs zu dem Lübecker Arzt und Mäzen Dr. Max Linde befindet sich ein zentrales Werk für die Portraitkunst Munchs, das Portrait Die Söhne des Dr. Linde im Behnhaus (2006 im Museum of Modern Art gezeigt) und wird als Sammlungsschwerpunkt des Museums durch weitere Werke des norwegischen Künstlers ergänzt.

 

Die von Heise aufgebaute Sammlung deutscher Expressionisten wurde durch die nationalsozialistische Kunstpolitik zunichte gemacht. 2006 erhielt das Museum aufgrund einer großzügigen privaten Schenkung mit dem Stehenden und knienden Mädchenakt ein Gemälde von Paula Modersohn-Becker, das Heise bereits 1930 zu kaufen versucht hatte. Es ist fraglich, ob das Bild heute in Lübeck hängen würde, w enn der Ankauf in jenen Jahren zustande gekommen wäre.

 

Der Museumsbegründer Carl Georg Heise begann jedoch in den 20er Jahren auch zielgerichtet, ihm bedeutsame regionale Künstler durch Ankäufe für das Museum und durch Ausstellungen zu fördern. Dazu gehören Albert Aereboe, Erwin Bossanyi, Erich Dummer, Karl Gatermann d.Ä., Alfred Mahlau u.a.

 

Das Behnhaus zeigt seine Gemäldesammlungen im Kontext zeitgenössischer Einrichtungen und Innendekoration der Zeit der Entstehung der beiden Museumsgebäude und gibt damit ein Bild der bürgerlichen Kultur Lübecks vom Rokoko über den Klassizismus bis zum Biedermeier. Einer der seltenen Stockelsdorfer Ofen erinnert an die kurze Zeit der Blüte der Stockelsdorfer Fayencemanufaktur vor den Toren der Stadt zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die gehobene bürgerliche Wohnkultur wird um eine Sammlung alter Musikinstrumente ergänzt, von denen viele ehemals aus Lübecker Häusern stammen. Eine kleine Jugendstil - Sammlung ist im Mezzanin des Behnhauses zu sehen.

 

Kulturforum Burgkloster mit Museum für Archäologie

"Die bedeutendste Klosteranlage Norddeutschlands"

Das Burgkloster befindet sich im Norden der Lübecker Altstadt zwischen Burgtor und Koberg, es verbirgt sich hinter dem neugotischen ehemaligen Gerichtsgebäude in der Großen Burgstraße, (heute Landesamt für soziale Dienste). Das Burgkloster wurde 1227 gegründet. Sein ursprünglicher Name „Maria-Magdalenen-Kloster“ geht auf die siegreiche Schlacht von Bornhöved zurück. Diese Schlacht fand am 22. Juli statt, dem Maria-Magdalenen-Tag.

 

Das Burgkloster enthält zahlreiche Steinplastiken, die oft als Konsolen- und Gewölbeabschlusssteine angelegt sind. Es ist die größte hochgotische Klosteranlage Norddeutschlands und ist ein sakrales Architekturdenkmal europäischen Ranges. Nach jahrelangen Sanierungsmaßnahmen besteht es heute aus dem vierflügeligen Kreuzgang, dem Kapitelsaal, der Sakristei, Sommer- und Winterrefektorium, Hospital und Beichthaus. In letzterem befindet sich seit dem 12. Juli 2005 das Museum für Lübecker Archäologie. Im Keller des Gebäudes befindet sich der Lübecker Münzschatz. Im übrigen wird das backsteingotische Bauwerk als Kulturforum und Kunsthalle von der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck genutzt.

 

Im Klostergarten befindet sich ein Bronzeguss der ganzkörperbehaarten Maria-Magdalena-Statue der zeitgenössischen amerikanischen Künstlerin Kiki Smith.

 

Kunsthalle St. Annen

Das St.-Annen-Kloster in Lübeck, in dem Lübecker Kunstschätze seit 1915 ausgestellt werden, ist ein ehemaliges Kloster der Augustinerinnen, welches heute als einer der Standorte des Lübecker Museums für Kunst- und Kulturgeschichte dient. Es liegt unweit der Aegidienkirche in der südöstlichen Lübecker Altstadt neben der Synagoge.

 

Heute beinhaltet das Kloster nicht nur das St.-Annen-Museum, sondern auch die Kunsthalle St. Annen mit Museumsshop und Bistro. Die Architektur der Kunsthalle, modern erbaut 2004 unter Einbeziehung der Überreste der 1843 abgebrannten ehemaligen Kirche des Klosters St. Annen, ist ein Geschenk der Possehl-Stiftung an die Hansestadt Lübeck. Die Architektur der Kunsthalle, Planung Architekten Konermann Siegmund aus Hamburg/Lübeck, erhielt 2003 den alle vier Jahre verliehenen Hauptpreis des BDA Schleswig Holstein. Die Kunsthalle zeigt in wechselnden Ausstellungen Moderne Kunst des 20. Jahrhunderts.

 

Eine Spezialsammlung repräsentativer Kelche, Pokale, Gefäße, Gebrauchs- und Prunkgegenstände gibt einen Überblick über das hohe handwerkliche Niveau der Lübecker Gold- und Silberschmiede und den Reichtum ihrer Auftraggeber. Die Entstehungszeit der Stücke dieser Sammlung liegt zeitlich überwiegend nach der Reformation, da Lübecks Bürgermeister Jürgen Wullenwever zu dieser Zeit fast das gesamte mittelalterliche Lübecker Kirchensilber zur Kriegsfinanzierung gegen Dänemark (Grafenfehde) einschmelzen ließ. Letzte große Neuerwerbung des Museums in diesem Bereich war der Lübecker Silberschatz.

 

Die Entwicklung der bürgerlichen Wohnkultur von der Renaissance bis zum Klassizismus kann in verschiedenen Räumen, die teilweise aus alten Lübecker Bürgerhäusern „umgesetzt“ wurden, vor dem Hintergrund zeitentsprechender Kunst von Godfrey Kneller, Thomas Quellinus (Büste des Ratsherrn Thomas Fredenhagen vom barocken Hochaltar der Marienkirche) und vielen anderen, den Sammlungsgeschmack Lübecker Bürger widerspiegelnden Werken bildender Künstler und den dazugehörigen Ausstattungen mit Porzellan aus Fürstenberg und Meißen nachempfunden werden. Am großartigsten wirkt eine vollständig erhaltene Barockdiele aus dem Jahr 1736. Diesem Bereich im Obergeschoss ist eine Spezialsammlung norddeutscher Fayencen mit Schwerpunkt auf die Manufakturen in Kellinghusen, Stockelsdorf und Stralsund angegliedert. Darüber hinaus gibt eine Spielzeugsammlung darüber Aufschluss, womit sich junge Lübecker in vergangener Zeit beschäftigten. Das älteste plastische Steckenpferd des Museums befindet sich jedoch in einer Kindergruppe auf dem Altar der Gertrudenbrüderschaft der Träger (um 1509) aus dem Umkreis von Henning von der Heyde.

 

Das Museum verfügt über eine auf den Geigenbauspezialisten Leo von Lütgendorff zurückgehende und von diesem als Museumsdirektor des früheren Dom-Museums begründete Sammlung historischer Musikinstrumente, die teilweise in die Ausstellung integriert ist, in Einzelstücken aber auch im Behnhaus gezeigt wird. Auch der von Arp Schnitger gestaltete Spieltisch der Orgel des Doms ist hier ausgestellt. Er wurde während eines Umbaus der Orgel in den 1890er Jahren ausgebaut und in das Museum gebracht.

 

Sicherlich eine weitere Besonderheit ist die Paramentenkammer, in der alte liturgische Gewänder aus Lübecker Kirchen sowie der größte Teil des Paramentenschatzes der Danziger Marienkirche gezeigt werden.

 

Niederegger Marzipansalon

Im 2. Obergeschoss des Cafe Niederegger wird jeder Besucher auf eine lange und interessante Zeitreise geschickt, welche die Mandelspezialität in vielen Jahrhunderten von ihrem orientalischen Ursprung bis in die Hansestadt an der Trave zurückgelegt hat. Ein weiterer Anziehungspunkt im Marzipan-Salon sind die zwölf lebensgroßen Persönlichkeiten aus Marzipan: von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen über Thomas Mann bis hin zu Wolfgang Joop, allesamt Fans des berühmten Niederegger Marzipans.

 

Natur und Umwelt

Das Museum für Natur und Umwelt bietet auf drei Etagen spannende Einblicke in die Naturgeschichte Schleswig-Holsteins, sowie in die Lebensräume und die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Lübecker Raumes.

 

Heute bietet das Naturkundemuseum eine Fülle von museumspädagogischen Angeboten, Vorträgen, Seminaren, Ferienprogrammen, Exkursionen und Veranstaltungen an. Die Museumspädagogik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit - im Zentrum steht die kompetente Vermittlung von naturkundlichem Wissen sowie die Einladung zu vielfältigem Naturerleben!