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Stadt-gut-Hotel Großer Kurfürst, Ostfriesland ***

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Deutschland / Emden
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Ausflugsempfehlungen


 

Sehenswürdigkeiten

Museen, Bibliotheken und Theater

Die Kunsthalle (150 m) in Emden geht auf eine Initiative des gebürtigen Emders Henri Nannen zurück, dem Gründer des Magazins "Der Stern". Die Planungen begannen 1983, am 3. Oktober 1986 wurde die Kunsthalle vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker eröffnet. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf Bildern der Neuen Sachlichkeit und des deutschen Expressionismus.

 

Das Ostfriesische Landesmuseum (200 m) befindet sich in dem ursprünglich von 1574 bis 1576 durch den Antwerpener Stadtbaumeister Laurens van Steenwinckel errichteten und bis 1962 nach fast völliger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu erbauten Emder Rathaus. Es wurde am 6. September 2005 – dem 61. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Bombenkrieg – nach zweijähriger (Um-)Bauzeit und Erweiterung wiedereröffnet. Das Landesmuseum ist ein Regionalmuseum mit dem Schwerpunkt Emden/Friesland/Europa. Dort ist eine große Sammlung von Harnischen sowie Hieb- und Stichwaffen der frühen Neuzeit ausgestellt. Es handelt sich dabei um die größte in städtischem Besitz befindliche Sammlung Europas.

 

Die Johannes-a-Lasco-Bibliothek (600 m) ist eine öffentliche Fachbibliothek zur Geschichte des Calvinismus, sie wurde 1995 nach dreijähriger (Um-)Bauzeit in der Großen Kirche eröffnet. Sie geht auf das Archiv und die seit 1559 bestehende Büchersammlung der reformierten Gemeinde Emden zurück. Benannt wurde die JALB nach dem polnischen Theologen und Reformator Jan Łaski, genannt Johannes a Lasco, der zwischen 1542 und 1555 in Emden wirkte. Er gilt als maßgeblicher Neugestalter des ostfriesischen Kirchenwesens nach Vorbild der schweizerischen Reformation. Die Bibliothek wird in der Rechtsform einer Stiftung betrieben und wurde im Jahre 2001 vom Deutschen Bibliotheksverband und der Zeit-Stiftung zur Bibliothek des Jahres gewählt.

 

Das 1986 eröffnete Otto-Huus (200 m) zeigt den Werdegang des im Emden geborenen Komikers Otto Waalkes. Neben kuriosen Jugenderinnerungen und Requisisten werden Ausschnitte aus Veranstaltungen des Komikers gezeigt.

 

Das Leben in den Bunkern der Stadt während des Zweiten Weltkriegs dokumentiert das Bunkermuseum (400 m). Es wurde am 6. Mai 1995 eröffnet.


Im Ratsdelft (200 m), dem ältesten Teil des Emder Hafens, sind drei Museumsschiffe vertäut. Das Feuerschiff Amrumbank, gebaut 1915 auf der Meyer Werft in Papenburg, war 1984 das erste der Museumsschiffe im Ratsdelft. Das Schiff war ab 1917 als „schwimmender Leuchtturm“ auf mehreren Positionen in der Nordsee im Einsatz. Die Amrumbank beherbergt ein schifffahrtshistorisches Museum mit dem Schwerpunkt Seezeichentechnik. Auf dem Logger Stadt Emden wird die Geschichte der Heringsfischerei anschaulich dargestellt. Der Seenotkreuzer Georg Breusing nahm am 23. Dezember 1988 seinen „letzten Liegeplatz“ im Ratsdelft ein. Der Rettungskreuzer der DGzRS wurde 1963 in Dienst gestellt und bis 1988 auf der Station Borkum eingesetzt. Bereits am 2. März 1861 hatte sich ein neu gegründeter Verein die Rettung Schiffbrüchiger als Ziel vorgenommen.

 

An der Pelzerstraße in der Altstadt Emdens befinden sich die Pelzerhäuser (400 m), eine Außenstelle des Ostfriesischen Landesmuseums. Es handelt sich dabei um zwei Häuser, gelegen an der Pelzerstraße Nummer 11 und 12. Das Pelzerhaus 11 ist ein dreigeschossiges, 1909 in Anlehnung an den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Vorgängerbau neu errichtetes Wohngebäude mit wieder verwendeten Originalteilen. Beim Pelzerhaus 12, erbaut in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, ist nur noch die dreigeschossige Backsteinfassade mit Volutengiebel erhalten. Das zugehörige Haus wurde 1983 durch einen Neubau ersetzt. Sie gehören zu den ältesten Häusern der Stadt.