
Föhr wird „Die grüne Insel” genannt, da sie durch ihre Lage hinter Amrum und Sylt vor den stürmischen Einflüssen der Nordsee relativ geschützt ist und sich daher die Vegetation gut entwickeln kann.
Es gibt eine Menge zu sehen auf der bevölkerungsreichsten Insel Deutschlands. Da liegt doch nichts näher, als sich selbst mal ein Bild davon zu machen. Wir freuen uns schon auf Sie!
Das Friesenmuseum in Wyk
Besonders eindrucksvoll ist das Tor des Museums aus mächtigen Blauwalkieferknochen. Ein Highlight für Besucher ist die Walfang- und Seefahrtsabteilung mit ihren Navigationsinstrumenten, Schiffsmodellen und Geräten für den Walfang. Die volkskundliche Ausstellung begeistert mit prachtvollen Föhrer Trachten mit kostbarem Silberschmuck. Auf dem Außengelände des Museums steht das älteste datierte Haus Norddeutschlands aus dem Jahr 1617. In dem einmaligen, historischen Ambiente des Hauses Olsen finden auch standesamtliche Trauungen statt. Informationen zu Museumsführungen, Sonderausstellungen sowie Sonderveranstaltungen erfragen Sie bitte im Museum.
Museum Kunst der Westküste
Das Museum Kunst der Westküste erforscht und vermittelt Kunst, die sich mit den Themen Meer und Küste auseinandersetzt. Ausgehend von der Gemäldesammlung des Museumsstifters Prof. h.c. Frederik Paulsen, welche die Faszination des Maritimen in einem von Bergen in Holland bis Bergen in Südnorwegen reichenden Motivpanorama für den Zeitraum des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts eindrucksvoll widerspiegelt, werden Ausstellungen in Kooperation mit nationalen wie internationalen Partnern realisiert. Dabei treten die Werke der historisch orientierten Sammlung sowohl mit bedeutenden Positionen der europäischen Kunstgeschichte als auch mit zeitgenössischer Kunst in einen fruchtbaren Dialog. Begleitet werden die wechselnden Sonderausstellungen von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm und speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Mehr Informationen unter www.mkdw.de.
Mühlen auf Föhr
Auf dem Gelände des Friesenmuseum steht eine der zwei Wyker Mühlen, die Bockmühle. Sie verfügt heute noch über ihr originales Mahlwerk. Ein großer Erdholländer ist in Wrixum und in Borgsum ein neu erbauter Galerieholländer zu bestaunen. Die fünfte Mühle, ein Erdholländer in Oldsum, ist heute ein Wohnhaus. Die einst zahlreich vorhandenen Windmühlen stellten in der flachen Insellandschaft über Jahrhunderte eine wichtige Orientierungshilfe für die Seeleute dar. Im dänisch verwalteten Westen der Stadt, befanden sich die Mühlen immer im Privatbesitz. Die Mühlen auf Osterlandföhr waren dagegen Pachtmühlen des Herzogtum Schleswig.
Die Schönheit des Mittelalters
Die mittelalterlichen Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert strahlen wie neu. Als Wahrzeichen von Föhr bergen sie im Inneren einzigartige Sehenswürdigkeiten wie Altarbilder, Schnitzereien und alte Taufsteine. Die drei mächtigen Kirchen in Nieblum, Süderende und Boldixum sind von sehenswerten Friedhöfen umgeben: Die mit Symbolen und Szenen aus dem Leben der Seefahrer illustrierten Grabsteine aus der Walfangzeit erzählen ganze Romane.
Die Lembecksburg bei Borgsum
Die Lembecksburg ist ein beeindruckender Ringwall nordwestlich von Borgsum mit einem Umfang von circa 450 Metern und einer Höhe von bis zu 13 Metern. Sie diente möglicherweise den Wikingern als Stützpunkt und gelangte um das 14. Jahrhundert in den Besitz des holsteinisches Edelmannes Klaus Lembeck. Im Jahre 1374 belagerte der dänische König Waldemar IV. die Borgsumer Burg, da Lembeck ihm den Lehneid verweigerte.
Als der Edelmann keinen Ausweg mehr sah, versenkte er die Schätze im Brunnen und floh in einem Kahn über den Priel, der damals noch die Borgsumer Marsch mit der Nordsee verband.
Das Kliff von Goting
Das Gotingkliff war lange Zeit die markanteste Abbruchkante an der Südküste von Föhr. Bei Sturmfluten kam es immer wieder zu größeren Landverlusten. In den letzten Jahrzehnten wurden diese durch Sandvorspülungen bekämpft. Durch den Sand ist das eigentliche „Kliff“ heute nur noch zu erahnen.
Das Gotinger Kliff ist besonders für Geologen interessant : Zahlreiche Steine und Findlingen aus dem Geestkern, lassen Rückschlüsse auf die ehemals viel größere Landfläche von Föhr zu.
Dorfmuseum Oevenum
In dem hübschen Inseldorf Oevenum haben das Ehepaar Ingke und Heie Sönksen-Martens in der großen Scheune ihres reetgedeckten Föhringer Bauernhauses ein Privatmuseum eingerichtet. Im halbstündigen Rhythmus führt der Hausherr die Besucher durch die Ausstellung, in der viele Bereiche des „Lebens auf dem Lande“ – von der Föhrer Tracht bis zu den Vogelkojen – anschaulich dargestellt sind.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Montags und vormittags nur nach Voranmeldung.
Telefon: (04681) 2673.
Föhr aus der Luft
Vom Föhrer Flugplatz aus starten regelmäßig Flugzeuge zu Rundflügen. Aus der Luft eröffnet sich eine völlig neue Perspektive und wer sein Herz bisher noch nicht an Föhr verloren hatte, der verliebt sich spätestens jetzt in die grüne Schönheit im Meer.
Inselrundfahrten
Mit der Inselbahn können Sie Föhr im Vorbeifahren bequem entdecken. Die Tour führt kurzweilig durch die kleinen Gassen der Inseldörfer.
Abfahrt: Wyk, Hafen Brücke 3
Weitere Informationen finden Sie unter www.friesenexpress.de
Von April bis Oktober täglich um 11.00 Uhr/12.45 Uhr/14.30 Uhr
Sie können die Insel auch romantisch in einer Kutsche erleben. Im Sommerhalbjahr finden diese am Dienstag, Donnerstag und Freitag statt. Abfahrtsort für die Planwagenfahrten ist am Parkplatz AQUAFÖHR in Wyk.
Die Anmeldung erfolgt über die Touristinformation der Insel unter der Rufnummer 04681/300.
Das Taxiunternehmen Korf bietet ebenfalls Inselrundfahrten an:
Täglich um 10.45 Uhr/12.45 Uhr/14.30 Uhr
Abfahrt: Wyk, Hafen Brücke 3
Gruppen gern nach Vereinbarung. Näheres dazu finden Sie hier.
Auch die W.D.R bietet Inselrundfahrten an - und nur bei diesen besichtigen Sie die Kirche St. Laurentii in Süderende oder St. Johannis in Nieblum. Die Inselrundfahrten finden täglich (außer samstags) statt; Abfahrt ist um 14.00 Uhr vor der Bushaltestelle am Reedereigebäude. Fahrkarten im Vorverkauf in allen W.D.R.-Verkaufsstellen in Wyk, Nieblum und Utersum - Gruppen bitte vorher anmelden.
Quelle:
www.foehr.de
